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Ford Ranger Felgen: Die besten Offroad- & Style-Upgrades

Ford Ranger Felgen: Die besten Offroad- & Style-Upgrades

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Wer Ford Ranger Felgen sucht, steht vor einer entscheidenden Frage: Welche Felgen passen wirklich auf meinen Ranger – und was muss ich bei Lochkreis, Einpresstiefe und Eintragung beachten? Der Ford Ranger zählt zu den beliebtesten Pick-ups in Deutschland und hat sich über die Generationen T6, T6.1 und den aktuellen T7 einen festen Platz in der Offroad- und Tuning-Szene erarbeitet. In diesem Guide erfährst du alles über Ford Ranger Offroad Felgen, passende Größen von 16 bis 20 Zoll und konkrete Marken-Empfehlungen für dein Upgrade.

1. Ford Ranger: Lochkreis & Radgrößen im Überblick

Der Ford Ranger verwendet über alle relevanten Generationen hinweg den Lochkreis 6x139,7 (auch als 6x5.5 Zoll bezeichnet). Das bedeutet: sechs Radbolzen auf einem Kreis mit 139,7 mm Durchmesser. Dieser Lochkreis ist im Pick-up-Segment weit verbreitet – auch der Toyota Hilux, Isuzu D-Max und Mitsubishi L200 nutzen denselben. Dadurch ergibt sich eine enorme Auswahl an passenden Offroad-Felgen.

Die Nabenbohrung (Zentrierung) des Ford Ranger beträgt 93,1 mm. Felgen mit größerer Nabenbohrung können mit passenden Zentrierringen angepasst werden. Felgen mit kleinerer Bohrung passen nicht.

Generationen auf einen Blick

Generation Baujahr Serien-Zoll Felgenbreite ET (Serie) Reifen (Serie)
T6 2011–2018 16–18″ 7,0–8,0″ +30 bis +55 255/70 R16, 265/60 R18
T6.1 / Raptor 2019–2022 17–18″ 7,5–8,5″ +20 bis +55 265/65 R17, 265/60 R18
T7 / Raptor (neu) ab 2022 17–20″ 7,5–9,0″ +20 bis +50 265/65 R17, 265/60 R18, 275/55 R20

Wichtig: Die exakten zulässigen Werte entnimmst du immer dem Fahrzeugschein (Feld 22) und dem ABE- oder Teilegutachten der jeweiligen Felge. Die obigen Werte dienen als Orientierung.

2. Welche Felgen passen? 16, 17, 18 und 20 Zoll im Vergleich

Die Frage nach der richtigen Felgengröße hängt vom Einsatzzweck ab. Jede Größe hat Vor- und Nachteile – hier ein ehrlicher Vergleich:

16 Zoll – Budget-Option für den Arbeits-Ranger

16-Zoll-Felgen sind die günstigste Option und vor allem bei älteren T6-Modellen als Serienfelge verbreitet. Der hohe Reifenquerschnitt (z. B. 255/70 R16) bietet maximale Dämpfung und Schutz der Felge. Für reine Arbeitsfahrzeuge oder Winterräder eine solide Wahl – die Auswahl an Offroad-Designs ist allerdings begrenzt.

17 Zoll – Der Offroad-Klassiker

Für echtes Offroad-Fahren sind 17-Zoll-Felgen die erste Wahl. Mit Reifen wie 265/70 R17 oder 285/70 R17 bekommst du maximale Traktion auf losem Untergrund, natürlichen Felgenschutz durch den hohen Reifenquerschnitt und die größte Auswahl an AT- und MT-Reifen. Auch der Ranger Raptor (T6.1) wurde werksseitig mit 17-Zoll-Felgen ausgeliefert.

18 Zoll – Der Allrounder

Ford Ranger 18 Zoll Felgen sind der beliebteste Kompromiss. Die meisten Ranger-Modelle ab T6 lassen sich problemlos mit 265/60 R18 oder 275/65 R18 fahren. Genug Reifenflanke für leichtes bis mittleres Gelände, dazu eine deutlich sportlichere Optik als bei 17 Zoll. Das Angebot an Offroad-Felgen in 18 Zoll ist riesig.

20 Zoll – Optik-Statement

20-Zoll-Felgen am Ranger sind primär ein visuelles Upgrade. Der neue T7 Raptor bietet werksseitig sogar eine 20-Zoll-Option. Der geringere Reifenquerschnitt (z. B. 275/55 R20) reduziert den Federungskomfort spürbar und ist für anspruchsvolles Gelände weniger geeignet. Dafür sieht der Ranger auf der Straße damit beeindruckend aus.

Größenvergleich auf einen Blick

Kriterium 16 Zoll 17 Zoll 18 Zoll 20 Zoll
Offroad-Eignung Gut Hervorragend Gut Eingeschränkt
Straßen-Optik Schlicht Dezent Sportlich Sehr auffällig
Reifenauswahl (Offroad) Begrenzt Sehr groß Groß Begrenzt
Fahrkomfort Sehr hoch Hoch Mittel Niedrig
Preisniveau Sehr günstig Günstig Mittel Hoch

3. Felgen-Empfehlungen: RID, La Chanti, DIRT A.T & DOTZ

Basierend auf technischer Passung, Kundenfeedback und Offroad-Erfahrungswerten empfehlen wir diese Marken für den Ford Ranger. Alle Modelle sind mit dem Lochkreis 6x139,7 und passender Einpresstiefe erhältlich.

RID Wheels – Der Offroad-Spezialist

RID Wheels sind die erste Wahl für Ranger-Fahrer, die robuste Offroad-Felgen suchen. Mit einer Traglast von bis zu 1.250 kg pro Rad sind RID-Felgen perfekt für den beladenen Pick-up geeignet. Die Modelle R01 (klassische 5-Speichen-Optik mit Beadlock-Ring) und R06 (modernes Y-Speichen-Design) passen in 17, 18 und 20 Zoll auf den Ranger. Erhältlich in Mattschwarz, Bronze und Gunmetal – inklusive Teilegutachten für die unkomplizierte Eintragung. Die hohe Traglast macht RID-Felgen besonders für Ranger-Fahrer interessant, die ihr Fahrzeug als Zugmaschine oder mit voller Ladung nutzen.

La Chanti Performance – Style trifft Gelände

Wer den Ranger optisch auf ein neues Level heben will, ist bei La Chanti Performance richtig. Die Felgen verbinden aggressives Offroad-Design mit hochwertiger Verarbeitung. Das mehrspeichige Design mit tiefem Felgenbett und markanten Konturen verleiht dem Ranger einen unverwechselbaren Auftritt – egal ob auf der Straße oder im Gelände. Besonders beliebt: die Kombination mit breiteren AT-Reifen für einen breiten, dominanten Stand.

DIRT A.T Wheels – Geländetauglich ohne Kompromisse

DIRT A.T Wheels sind für harten Offroad-Einsatz konzipiert. Die robuste Bauweise mit verstärktem Felgenrand hält Steinschlägen und Geländebelastungen stand. Die Traglast von 1.200 kg pro Rad liegt auf dem Niveau professioneller Offroad-Felgen. Für Ranger-Besitzer, die ihr Fahrzeug regelmäßig abseits befestigter Wege bewegen, eine ausgezeichnete Wahl. Erhältlich in 18 und 20 Zoll.

DOTZ 4x4 – Bewährte Qualität für den Alltag

DOTZ 4x4 Felgen bieten einen überzeugenden Kompromiss aus Alltagstauglichkeit und Offroad-Optik. Die Marke ist bekannt für solide Verarbeitung und verfügt über breite ABE-Abdeckung für den Ford Ranger – das spart den Weg zur Prüfstelle. Wer eine zuverlässige Felge mit unkomplizierter Montage sucht, liegt hier richtig.

4. Kotflügelverbreiterungen für breitere Felgen

Wer am Ford Ranger breitere Felgen mit niedriger Einpresstiefe fahren will, kommt an Kotflügelverbreiterungen nicht vorbei. Die Regel ist klar: Der Reifen darf nicht über die Kotflügelkante hinausragen. Bei einer 9-Zoll-Felge mit ET +0 steht der Reifen deutlich weiter außen als bei der Serienfelge – ohne Verbreiterungen ist das nicht zulässig.

Delta4x4 bietet speziell für den Ford Ranger maßgeschneiderte Kotflügelverbreiterungen an, die sowohl funktional als auch optisch überzeugen. Sie schaffen den nötigen Freiraum für breitere Rad-Reifen-Kombinationen und geben dem Ranger gleichzeitig einen markanten, bulligen Look. Die meisten Verbreiterungen kommen mit Teilegutachten, sodass die Eintragung bei einer amtlich anerkannten Prüfstelle problemlos möglich ist.

Faustregel: Ab einer Felgenbreite von 9,0 Zoll und ET unter +15 sind Kotflügelverbreiterungen in der Regel Pflicht. Bei der Kombination von Höherlegung und breiteren Reifen (z. B. 285/70 R17) sind sie ebenfalls unverzichtbar.

5. Spurverbreiterungen für den Ford Ranger

Spurverbreiterungen sind eine Alternative zur Felge mit niedriger Einpresstiefe. Sie werden zwischen Radnabe und Felge montiert und schieben das Rad nach außen – ohne die Felge selbst zu wechseln. Für den Ford Ranger sind Spurverbreiterungen von 20 bis 40 mm pro Seite üblich.

Vorteile: Breiterer Stand, stabileres Fahrverhalten bei hoher Beladung, optische Aufwertung. Nachteile: Zusätzliche Belastung der Radlager, Eintragungspflicht, eventuell zusätzlich Kotflügelverbreiterungen nötig.

Wichtig: Spurverbreiterungen müssen über ein Teilegutachten oder eine ABE verfügen und bei einer amtlich anerkannten Prüfstelle eingetragen werden. Ohne Eintragung erlischt die Betriebserlaubnis – mit allen Konsequenzen für den Versicherungsschutz.

6. Eintragung: So wird dein Felgen-Upgrade legal

In Deutschland unterliegt jede Felgen- und Reifenänderung strengen Vorschriften. Wer hier Fehler macht, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern im schlimmsten Fall den Verlust des Versicherungsschutzes. Unser Beitrag zur KBA-Nummer bei Felgen erklärt die Hintergründe im Detail.

ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis)

Die einfachste Variante: Die Felge besitzt eine ABE, in der der Ford Ranger explizit aufgeführt ist. Felge montieren, ABE-Unterlagen ins Fahrzeug legen – fertig. Keine Eintragung im Fahrzeugschein nötig. Prüfe genau, ob dein Ranger-Modell (Typ-Schlüssel-Nummer) gelistet ist.

Teilegutachten nach §19 Abs. 3 StVZO

Hat die Felge ein Teilegutachten statt einer ABE, musst du nach der Montage eine Eintragung bei einer amtlich anerkannten Prüforganisation vornehmen lassen. Der Prüfer kontrolliert Freigängigkeit, korrekten Sitz und die Übereinstimmung mit dem Gutachten. Nach bestandener Prüfung wird die Felge im Fahrzeugschein eingetragen.

Einzelabnahme nach §21 StVZO

Wenn weder ABE noch Teilegutachten für deinen Ranger vorliegen – etwa bei importierten US-Felgen oder sehr speziellen Setups – ist eine Einzelabnahme erforderlich. Das ist die aufwendigste Variante, bietet aber maximale Flexibilität. Die Prüfstelle erstellt ein individuelles Gutachten für dein Fahrzeug.

Häufige Stolperfallen

  • Reifenüberstand: Der Reifen darf nicht über die Kotflügelkante hinausragen. Bei niedrigen ET-Werten sind Kotflügelverbreiterungen Pflicht.
  • Tragfähigkeit: Die Felge muss die maximal zulässige Achslast des Rangers tragen können – bei einem Pick-up mit hoher Zuladung besonders relevant.
  • Radmuttern: Falsche Radmuttern führen zur Verweigerung der Abnahme. Immer die vom Felgenhersteller vorgeschriebenen Radmuttern verwenden.
  • Gesamtdurchmesser: Weicht der Gesamtdurchmesser um mehr als ca. 3 % vom Serienwert ab, kann dies die Tacho-Genauigkeit beeinflussen und muss geprüft werden.

7. FAQ: Häufige Fragen zu Ford Ranger Felgen

Welchen Lochkreis hat der Ford Ranger?

Der Ford Ranger verwendet über alle Generationen (T6, T6.1, T7) den Lochkreis 6x139,7 mit einer Nabenbohrung von 93,1 mm. Dieser Lochkreis ist identisch mit dem des Toyota Hilux – viele Offroad-Felgen passen daher auf beide Fahrzeuge.

Passen Toyota Hilux Felgen auf den Ford Ranger?

Grundsätzlich ja, da beide den Lochkreis 6x139,7 teilen. Allerdings unterscheidet sich die Nabenbohrung: Der Hilux hat 106,1 mm, der Ranger 93,1 mm. Felgen, die für den Hilux gefertigt wurden, haben eine größere Nabenbohrung und passen daher auf den Ranger – mit passenden Zentrierringen. Einpresstiefe und Felgenbreite müssen zusätzlich geprüft werden.

Welche Einpresstiefe passt auf den Ford Ranger?

Die serienmwäßige Einpresstiefe liegt je nach Generation zwischen ET +20 und ET +55. Ohne Karosserieänderungen empfehlen wir ET +20 bis +50. Werte unter ET +15 erfordern in der Regel Kotflügelverbreiterungen und eine Einzelabnahme bei einer amtlich anerkannten Prüfstelle.

Welche Reifengröße passt auf 18-Zoll-Felgen am Ranger?

Die gängigsten Reifengrößen für Ford Ranger 18 Zoll Felgen sind 265/60 R18 (Seriengröße), 275/65 R18 (etwas größer, leichtes Offroad) und 285/60 R18 (breites Offroad-Setup mit Verbreiterungen). Immer die Freigabe des Reifenherstellers für die gewählte Felgenbreite prüfen.

Brauche ich Zentrierringe für Ford Ranger Felgen?

Nur wenn die Nabenbohrung der Felge größer als 93,1 mm ist. Da der Ranger eine vergleichsweise kleine Nabenbohrung hat, benötigen die meisten Aftermarket-Felgen Zentrierringe. Diese sorgen für vibrationsfreien und exakt zentrierten Sitz auf der Radnabe.


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