VW Amarok Felgen: Offroad-Optionen für den neuen und alten Amarok
Der VW Amarok ist einer der beliebtesten Pickup-Trucks auf deutschen Straßen — und im Gelände. Ob als Arbeitsfahrzeug, Zugmaschine oder als Offroad-Spielzeug: Mit den richtigen VW Amarok Felgen holen Sie das Maximum aus Ihrem Pickup heraus. Doch Vorsicht: Der alte und der neue Amarok unterscheiden sich felgentechnisch grundlegend. In diesem umfassenden Guide erklären wir Ihnen alles, was Sie über Amarok Offroad Felgen, Lochkreise, Einpresstiefen und die Kompatibilität mit dem Ford Ranger wissen müssen. Wir zeigen Ihnen außerdem unsere Top-Empfehlungen für VW Amarok Offroad Felgen und erklären, worauf es bei der TÜV-Eintragung ankommt.
VW Amarok Felgen-Basics: Lochkreis und Nabendurchmesser
Bevor Sie neue Felgen für Ihren VW Amarok kaufen, müssen Sie die technischen Grunddaten kennen. Der wichtigste Parameter ist der Lochkreis — also die Anordnung der Radbolzen. Hier gibt es zwischen alter und neuer Amarok-Generation einen fundamentalen Unterschied, der jede Verwechslung ausschließt.
Der alte VW Amarok (Typ 2H), gebaut von 2010 bis 2020, nutzt den Lochkreis 5x120. Das bedeutet: fünf Radbolzen auf einem Teilkreisdurchmesser von 120 mm. Der Nabendurchmesser (auch Zentrierbohrung genannt) beträgt 65,1 mm. Dieser Lochkreis ist im VW-Konzern relativ verbreitet und findet sich auch bei einigen BMW-Modellen und VW Transportern. Die Felgenbreiten reichen serienmäßig von 7,0 bis 8,0 Zoll, die Dimensionen bewegen sich zwischen 16 und 19 Zoll.
Der neue VW Amarok (ab Modelljahr 2023) setzt dagegen auf den Lochkreis 6x139,7 — sechs Radbolzen auf 139,7 mm Teilkreis. Der Nabendurchmesser wächst auf 93,1 mm. Das ist der gleiche Lochkreis, der bei einer Vielzahl von Pickup-Trucks weltweit zum Standard gehört: Toyota Hilux, Isuzu D-Max, Mitsubishi L200 und — besonders relevant — beim Ford Ranger. Für weitere Hintergründe zum Thema Lochkreise empfehlen wir unseren ausführlichen Ratgeber: Lochkreise für Felgen erklärt.
Das bedeutet in der Praxis: Felgen vom alten Amarok passen nicht auf den neuen Amarok — und umgekehrt. Wer ein Upgrade auf den neuen Amarok plant oder gebrauchte Felgen kauft, muss unbedingt auf die korrekte Generation achten. Ein Zentrierring kann zwar den Nabendurchmesser anpassen, aber den Lochkreis können Sie nachträglich nicht ändern.
Alter Amarok (2H) vs. neuer Amarok (ab 2023): Komplett andere Maße
Der Generationenwechsel beim VW Amarok war nicht einfach ein Facelift — es war ein kompletter Neustart auf einer völlig anderen Plattform. Während der alte Amarok (2H) eine VW-Eigenentwicklung war, basiert der neue VW Amarok ab 2023 auf der Ford Ranger T6.2-Plattform. Diese Kooperation zwischen Volkswagen Nutzfahrzeuge und Ford hat weitreichende Konsequenzen für die Felgenwahl.
| Merkmal | Alter Amarok (2H, 2010–2020) | Neuer Amarok (ab 2023) |
|---|---|---|
| Plattform | VW-Eigenentwicklung | Ford Ranger T6.2 |
| Lochkreis | 5x120 | 6x139,7 |
| Nabendurchmesser | 65,1 mm | 93,1 mm |
| Serien-Felgengrößen | 16–19 Zoll | 17–21 Zoll |
| Serien-ET | ca. ET 50–55 | ca. ET 45–55 |
| Befestigung | Radbolzen (M14x1,5) | Radmuttern (M14x1,5) |
| Typische Felgenbreite | 7,0–8,0 Zoll | 7,5–9,0 Zoll |
| Kompatibel mit | VW T5/T6 (bedingt) | Ford Ranger T6.2, Toyota Hilux |
Der Wechsel von Radbolzen zu Radmuttern ist ein Detail, das oft übersehen wird. Beim alten Amarok werden die Felgen — wie bei den meisten VW-Modellen — mit Radbolzen befestigt. Der neue Amarok nutzt dagegen Radmuttern mit Stehbolzen, wie es in der Pickup-Welt üblich ist. Achten Sie beim Felgenkauf also darauf, ob die Felge für Radbolzen oder Radmuttern ausgelegt ist.
Die gute Nachricht für Besitzer des neuen Amarok: Durch den Wechsel auf den 6x139,7-Lochkreis stehen nun deutlich mehr Offroad-Felgen zur Verfügung. Dieser Lochkreis ist der weltweite Standard für Pickups und Geländewagen, weshalb Hersteller wie DOTZ, Black Rhino, Fuel Off-Road und Method Race Wheels eine riesige Auswahl bieten. In unserem Offroad-Felgen Sortiment finden Sie passende Modelle für beide Generationen.
Felgengrößen: 17, 18 und 20 Zoll — die richtige Wahl
Die Felgengröße beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch Fahrkomfort, Offroad-Tauglichkeit und Reifenkosten. Für den VW Amarok stehen grundsätzlich drei relevante Größen zur Debatte.
17 Zoll: Der Offroad-König
17-Zoll-Felgen sind die erste Wahl für ambitionierte Offroader. Die größere Reifenflanke (z. B. 265/70 R17 oder 285/70 R17) bietet mehrere Vorteile: besseren Durchstichschutz auf Schotterpisten und im Gelände, mehr Federungskomfort durch die höhere Gummiflanke, verbesserte Traktion bei niedrigem Luftdruck (Airing Down) und günstigere Reifenpreise im Vergleich zu größeren Dimensionen. Beim neuen Amarok sind 17-Zoll-Felgen besonders beliebt mit All-Terrain-Reifen wie dem BF Goodrich KO2 in 265/70 R17.
18 Zoll: Der Allrounder
Amarok Felgen 18 Zoll bieten den besten Kompromiss zwischen Offroad-Fähigkeit und Straßenperformance. Die Reifenauswahl in 18 Zoll ist riesig, der Fahrkomfort auf der Autobahn bleibt gut, und optisch wirkt der Amarok mit 18-Zöllern bereits deutlich sportlicher als mit der Serienbereifung. Typische Dimensionen sind 255/60 R18 oder 265/60 R18. Diese Größe eignet sich hervorragend für Fahrer, die ihren Amarok überwiegend auf der Straße bewegen, aber auch ab und zu Feld- und Waldwege nutzen.
20 Zoll: Der Highway-Star
20-Zoll-Felgen sind die Wahl für alle, die Wert auf maximale Präsenz und ein aggressives Straßenbild legen. Mit Reifen in 275/55 R20 oder 285/50 R20 sieht der Amarok imposant aus. Der Nachteil: Die niedrige Reifenflanke ist empfindlicher gegenüber Bordsteinkanten und Schlaglöchern, die Offroad-Tauglichkeit sinkt, und die Reifenkosten steigen. Für reine Straßennutzung und den Show-Effekt sind 20-Zoll-Felgen aber eine beeindruckende Wahl. Der neue Amarok ist ab Werk sogar mit 21 Zoll in der PanAmericana-Ausstattung verfügbar.
Einpresstiefe: Welche ET-Werte für den Offroad-Look?
Die Einpresstiefe (ET) bestimmt, wie weit die Felge nach innen oder außen versetzt ist. Sie ist der entscheidende Faktor für den markanten Offroad-Look, den viele Amarok-Fahrer anstreben. Detaillierte Grundlagen zum Thema finden Sie in unserem Einpresstiefe-Guide.
Beim alten Amarok (2H) liegt die serienmäßige Einpresstiefe bei etwa ET 50 bis ET 55. Für einen breiteren Stand und den typischen Offroad-Look können Sie auf ET 30 bis ET 40 gehen. Das lässt die Räder sichtbar weiter aus den Radhäusern ragen und verleiht dem Fahrzeug eine breitere, standfestere Optik. Bei einer ET unter 35 sollten Sie Kotflügelverbreiterungen einplanen, da die Reifen sonst über die Fahrzeugkante hinausragen — was in Deutschland nicht zulässig ist.
Beim neuen Amarok liegt die Serien-ET bei etwa ET 45 bis ET 55, je nach Ausstattungslinie. Für den aggressiven Offroad-Look empfehlen sich hier ET 0 bis ET 20. Diese niedrigen ET-Werte sind im Pickup-Segment nichts Ungewöhnliches — viele Aftermarket-Felgen für den 6x139,7-Lochkreis werden genau in diesem Bereich angeboten. Beachten Sie: Je niedriger die ET, desto stärker verändert sich die Spurweite. Das kann Auswirkungen auf die Lenkgeometrie und die Radlager haben. Eine professionelle Beratung und gegebenenfalls eine Einzelabnahme beim TÜV sind bei starken ET-Abweichungen empfehlenswert.
Als Faustregel gilt: Eine ET-Reduzierung von 10 mm verschiebt das Rad um 10 mm nach außen. Wer von ET 50 (Serie) auf ET 20 wechselt, hat also pro Seite 30 mm mehr Spurbreite — insgesamt 60 mm mehr Gesamtbreite. Das macht optisch und fahrdynamisch einen gewaltigen Unterschied.
Amarok und Ford Ranger: Gleiche Plattform — passen die gleichen Felgen?
Die spannendste Erkenntnis für alle Besitzer des neuen VW Amarok: Da er auf der Ford Ranger T6.2-Plattform basiert, besteht eine weitreichende Felgen-Kompatibilität zwischen beiden Modellen. Das eröffnet dem Amarok-Fahrer Zugang zu einem riesigen Aftermarket-Angebot, das ursprünglich für den Ford Ranger entwickelt wurde.
Im Detail teilen sich der neue Amarok und der Ford Ranger (ab Modelljahr 2023) folgende felgenrelevante Parameter: den Lochkreis 6x139,7, den Nabendurchmesser 93,1 mm, die Befestigung per Radmuttern (M14x1,5) und vergleichbare ET-Bereiche. Das bedeutet: Felgen, die für den neuen Ford Ranger freigegeben sind, passen in der Regel auch auf den neuen Amarok — und umgekehrt. In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Ford Ranger Felgen, die auch für den neuen Amarok geeignet sind. Ausführliche Informationen zur Felgenwahl beim Ranger lesen Sie in unserem Ford Ranger Felgen Blog-Artikel.
Es gibt jedoch einige Punkte, die Sie beachten sollten. Die Bremsanlage kann sich zwischen Amarok und Ranger in einzelnen Ausstattungsvarianten unterscheiden. Besonders bei sehr großen Bremssätteln (z. B. beim Amarok PanAmericana) sollten Sie sicherstellen, dass die Felge genügend Freigängigkeit bietet. Die Freigaben und Gutachten müssen explizit den VW Amarok auflisten — eine reine Ranger-Freigabe reicht für die TÜV-Eintragung in Deutschland nicht aus. Manche Gutachten decken bereits beide Modelle ab, andere nur eines. Prüfen Sie das vor dem Kauf. Zudem können die Radlastangaben sich leicht unterscheiden. Der Amarok hat je nach Motorisierung ein anderes zulässiges Gesamtgewicht als der Ranger, was sich auf die benötigte Tragfähigkeit der Felge auswirken kann.
Für Besitzer des alten Amarok (2H) gilt diese Kompatibilität übrigens nicht. Der 5x120-Lochkreis des alten Amarok ist mit keinem Ford-Modell kompatibel. Hier bleiben Sie auf das spezifische 5x120-Angebot angewiesen, das aber ebenfalls reichhaltig ist.
Top-5 Felgen-Empfehlungen für den VW Amarok
Aus unserem Sortiment an VW Amarok Offroad Felgen haben wir fünf Modelle ausgewählt, die sich besonders für den Einsatz am Amarok eignen — sowohl optisch als auch technisch.
1. RID R01 Offroad
Unsere Top-Empfehlung für den Amarok: Die RID R01 verbindet aggressives Beadlock-Design mit europäischer Fertigungsqualität. 1.250 kg Traglast — perfekt für den schweren Amarok. TÜV-Gutachten für beide Generationen verfügbar, Eintragung unkompliziert. Erhältlich in 18 und 20 Zoll, in Mattschwarz, Bronze und Gunmetal. Besonders in Kombination mit 265/60 R18 AT-Reifen ein hervorragendes Gesamtpaket.
2. DOTZ Kalahari Dark
Die DOTZ Kalahari Dark ist eine unserer meistverkauften Offroad-Felgen. Das aggressive 6-Speichen-Design in matt-schwarzer Ausführung verleiht dem Amarok einen kompromisslosen Offroad-Look. Erhältlich in 17 und 18 Zoll mit passenden ET-Werten für beide Amarok-Generationen. Inklusive ABE für eine unkomplizierte Eintragung. Weitere DOTZ-Modelle finden Sie in unserer DOTZ Felgen Kollektion.
3. DOTZ Dakar Dark
Die DOTZ Dakar Dark kombiniert klassisches Offroad-Design mit moderner Fertigung. Die tiefe Konkavität der Speichen sorgt für ein dreidimensionales Erscheinungsbild. In 17 Zoll mit breiten Reifen montiert, ist sie ein Statement für jeden Amarok, der auch abseits befestigter Wege unterwegs ist. Der robuste Aufbau ist für die hohen Radlasten von Pickup-Trucks ausgelegt.
4. Black Rhino Garrison
Wer den amerikanischen Offroad-Stil bevorzugt, liegt mit der Black Rhino Garrison richtig. Das kantige Militär-Design mit Beadlock-Optik passt perfekt zum bulligen Auftritt des Amarok. Verfügbar in 17 und 18 Zoll für den neuen Amarok (6x139,7). Die hochfeste Legierung macht diese Felge besonders widerstandsfähig gegen Steinschläge und Bordsteinkontakte.
5. Fuel Off-Road Rebel
Die Fuel Rebel ist eine der ikonischsten Offroad-Felgen überhaupt. Das mehrteilige Design mit simuliertem Beadlock-Ring und das aggressive Speichenmuster machen den Amarok zum echten Hingucker. Die Fuel Rebel ist in 17, 18 und 20 Zoll erhältlich und bietet damit für jeden Geschmack die richtige Dimension. Besonders in Kombination mit All-Terrain-Reifen in 285er-Breite entsteht ein beeindruckendes Gesamtbild.
TÜV und Eintragung: Amarok-Besonderheiten
In Deutschland kommen Sie um das Thema TÜV-Eintragung nicht herum, wenn Sie nicht-serienmäßige Felgen auf Ihrem VW Amarok montieren möchten. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Unterlagen ist die Eintragung in der Regel ein unkomplizierter Vorgang. Unseren vollständigen Leitfaden zum Thema finden Sie hier: Felgen TÜV eintragen — der Leitfaden.
Felgen mit ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis)
Felgen mit ABE, die den VW Amarok in der Fahrzeugliste explizit nennen, können direkt beim TÜV oder bei der Zulassungsstelle in den Fahrzeugschein eingetragen werden. Eine Einzelabnahme am Fahrzeug ist in der Regel nicht erforderlich. Sie legen einfach das ABE-Dokument vor, der Prüfer kontrolliert die korrekte Montage, und die Felgendaten werden in Feld 15.1 und 15.2 des Fahrzeugscheins eingetragen.
Felgen mit Teilegutachten nach Paragraph 19 StVZO
Bei Felgen mit Teilegutachten ist eine Einzelabnahme beim TÜV, der DEKRA oder einer anderen anerkannten Prüforganisation notwendig. Der Prüfer kontrolliert dabei die fachgerechte Montage, die Freigängigkeit im gesamten Lenkeinschlag und beim Ein-/Ausfedern, die korrekte Befestigung (Drehmoment, Radbolzen bzw. Radmuttern) und eventuelle Auflagen aus dem Gutachten (z. B. Kotflügelverbreiterungen, Distanzscheiben). Die Kosten für eine Einzelabnahme liegen je nach Prüforganisation und Aufwand zwischen 80 und 150 Euro.
Besonderheiten beim neuen Amarok
Da der neue Amarok noch relativ jung ist, haben manche Felgenhersteller die Freigabe für dieses Modell noch nicht in ihren Gutachten aufgenommen. Falls Sie eine Felge finden, die zwar technisch passt, aber den Amarok (noch) nicht im Gutachten führt, bleibt die Einzelabnahme nach Paragraph 21 StVZO. Dabei beurteilt der Prüfingenieur nach eigenem Ermessen, ob die Felge sicher ist. Das ist aufwändiger und teurer, aber in vielen Fällen machbar. Fragen Sie im Zweifelsfall vorab bei Ihrem TÜV-Prüfer nach.
Ein weiteres Detail: Beim Wechsel von serienmäßigen Felgen auf Aftermarket-Felgen mit deutlich anderer ET müssen Sie in vielen Fällen ein RDKS (Reifendruckkontrollsystem)-Sensoren-Set mitbestellen. Sowohl der alte als auch der neue Amarok sind mit RDKS ausgestattet. Die Sensoren lassen sich in der Regel in die neuen Felgen umbauen, sofern das Felgenventilloch kompatibel ist. Alternativ gibt es universelle RDKS-Sensoren, die an den Amarok angelernt werden können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welcher Lochkreis hat der VW Amarok?
Der alte VW Amarok (2H, 2010–2020) hat den Lochkreis 5x120 mit einem Nabendurchmesser von 65,1 mm. Der neue Amarok (ab 2023) nutzt dagegen den Lochkreis 6x139,7 mit einem Nabendurchmesser von 93,1 mm. Die beiden Generationen sind felgentechnisch komplett inkompatibel.
Passen Ford Ranger Felgen auf den neuen VW Amarok?
Ja, Felgen vom Ford Ranger (ab Generation T6.2) passen in der Regel auf den neuen VW Amarok ab 2023. Beide Fahrzeuge basieren auf derselben Plattform und teilen sich den Lochkreis 6x139,7 sowie den Nabendurchmesser von 93,1 mm. Prüfen Sie dennoch die Einpresstiefe und die Fahrzeugfreigabe im Gutachten. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ford Ranger Felgen-Ratgeber.
Welche Felgengröße ist ideal für den Amarok im Offroad-Einsatz?
Für den Offroad-Einsatz empfehlen sich 17-Zoll-Felgen mit breiter Reifenflanke (z. B. 265/70 R17 oder 285/70 R17). Die höhere Reifenflanke bietet mehr Komfort, besseren Durchstichschutz und optimale Traktion im Gelände. 18 Zoll sind ein guter Kompromiss zwischen Offroad und Straße.
Brauche ich eine TÜV-Eintragung für Amarok-Felgen?
Ja, in Deutschland müssen nicht serienmäßige Felgen beim TÜV eingetragen werden. Felgen mit ABE können direkt in den Fahrzeugschein eingetragen werden. Felgen mit Teilegutachten nach Paragraph 19 StVZO benötigen eine Einzelabnahme beim TÜV oder einer anderen Prüforganisation. Details dazu finden Sie in unserem TÜV-Eintragungsleitfaden.
Welche Einpresstiefe (ET) passt für den VW Amarok?
Beim alten Amarok (2H) liegt die serienmäßige ET bei ca. ET 50–55. Für einen breiteren Offroad-Look kann man auf ET 30–40 gehen. Beim neuen Amarok (ab 2023) liegt die Serien-ET bei ca. ET 45–55, für den Offroad-Look empfehlen sich ET 0 bis ET 20. Je niedriger die ET, desto weiter steht das Rad heraus — hier ist oft eine Kotflügelverbreiterung oder eine Einzelabnahme nötig. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Einpresstiefe-Guide.
Fazit: Die perfekte Felge für Ihren VW Amarok
Der VW Amarok bietet in beiden Generationen hervorragendes Potenzial für individuelle Felgen-Upgrades. Der Schlüssel liegt darin, die technischen Unterschiede zwischen alt und neu zu kennen — insbesondere den grundlegend verschiedenen Lochkreis. Besitzer des neuen Amarok profitieren von der Ford Ranger-Plattform, die den Zugang zu einem riesigen internationalen Aftermarket-Angebot ermöglicht.
Ob Sie sich für robuste 17-Zoll-Offroader, vielseitige 18-Zoll-Allrounder oder imposante 20-Zoll-Highway-Felgen entscheiden: Achten Sie auf die korrekte Einpresstiefe, prüfen Sie die Gutachtenlage für Ihren spezifischen Amarok und lassen Sie die Felgen ordnungsgemäß eintragen. So sind Sie auf der sicheren Seite — auf der Straße und im Gelände.
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Quellen
- VW Amarok technische Datenblätter — Volkswagen Nutzfahrzeuge (beide Generationen)
- Ford Ranger / VW Amarok Plattform-Vergleich — Herstellerangaben Ford Motor Company und VWN
- StVZO Paragraph 19, 21 und 22 — Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung