Was der Konfigurator prüft
Ob eine Felge an Ihr Auto darf, entscheidet nicht der Durchmesser allein. Vier Angaben müssen gleichzeitig stimmen, und genau die gleicht der Konfigurator für Ihre Fahrzeugvariante ab:
- Lochkreis: Anzahl und Abstand der Schraublöcher, zum Beispiel 5x112. Passt er nicht, passt gar nichts.
- Einpresstiefe (ET): bestimmt, wie weit das Rad im Radhaus sitzt. Dieselbe Felge gibt es oft in mehreren ET-Varianten, und nur eine davon ist für Ihr Fahrzeug vorgesehen.
- Nabenbohrung: der Innendurchmesser in der Mitte. Ist die Felge größer als die Radnabe, gleicht ein Zentrierring die Differenz aus.
- Durchmesser und Breite: welche Zollgrößen Ihre Fahrzeugvariante zulässt und welche Reifengrößen dazugehören.
Was Sie dafür brauchen
Nur Marke, Modell, Baujahr und Motorisierung. Das steht alles in der Zulassungsbescheinigung Teil I. Wer es genauer mag, nimmt die Schlüsselnummern aus den Feldern 2.1 und 2.2, wie man sie liest, steht im Ratgeber zum Fahrzeugschein.
Nach der Auswahl der Motorisierung landen Sie direkt bei den Felgen, die zu dieser Fahrzeugvariante passen.
Was der Konfigurator nicht leistet
Er ist eine Vorauswahl, keine Freigabe. Die verbindliche Aussage steht immer in den Unterlagen der konkreten Felge: ABE oder Teilegutachten führen die Fahrzeuge auf, für die das Rad genehmigt ist, samt der zulässigen Reifengrößen und eventueller Auflagen. Wie diese Unterlagen zusammenhängen, erklärt der Beitrag zur KBA-Nummer bei Felgen.
Bei breiten Rädern, tiefergelegten Fahrzeugen und Umbauten sollten Sie zusätzlich Freigängigkeit und Radtraglast prüfen. Beides hängt nicht am Fahrzeugmodell allein, sondern an Ihrer konkreten Kombination aus Rad, Reifen und Fahrwerk.
Lieber selbst eingrenzen?
Wenn Sie Ihre Maße schon kennen, führen diese Einstiege schneller zum Ziel:
- Nach Lochkreis: 5x112, 5x114,3, 5x108 oder 5x120
- Nach Durchmesser: 17 Zoll, 18 Zoll, 19 Zoll oder 20 Zoll
Innerhalb jeder dieser Übersichten lässt sich zusätzlich nach Marke, Einpresstiefe, Farbe und Verfügbarkeit filtern.