Our new dealer portal is online, register now

Which rim fits your vehicle? Select make, model and engine type

Over 17,000 rims from 22 brands, 13 to 24 inches: view entire range

159 spigot ring sizes from €4.99, suitable for common hub dimensions

Wheel Spacers for SUVs and Pickups: 1,053 versions in stock

Dealer Login

Special conditions for dealers, register here now

Magazin

Lochkreis Fiat Ducato: 5x118 oder 5x130 – die Tonnage entscheidet

Der Fiat Ducato ist der meistgenutzte Wohnmobil-Basisfahrzeug Europas und zugleich ein verbreiteter Kastenwagen. Bei der Felgensuche stolpern Besitzer über eine Eigenheit, die es bei kaum einem anderen Fahrzeug gibt: Der Lochkreis ist nicht eindeutig, sondern hängt von der Ausführung ab.

1. Zwei Lochkreise nebeneinander

Der Ducato wird in zwei Varianten gebaut, die sich in der zulässigen Gesamtmasse unterscheiden. Die leichtere fährt mit 5x118, die schwerere mit 5x130. Beide Maße existieren über alle Baujahre hinweg parallel.

Baujahre Lochzahl Lochkreis leichte Ausführung Lochkreis schwere Ausführung
1994–2002 5 5x118 5x130
2002–2006 5 5x118 5x130
seit 2006 5 5x118 5x130

Je nach Ergebnis ist die Kollektion Felgen mit Lochkreis 5x118 oder Felgen mit Lochkreis 5x130 die richtige.

Hinweis: Beim Ducato hängt der Lochkreis an der Ausführung, nicht allein am Baujahr. Wohnmobile auf dieser Basis fahren häufig mit erhöhter Achslast, wodurch die Traglast der Felge zur zentralen Größe wird. Bestimme deshalb erst deinen Lochkreis am Fahrzeug und prüfe dann die Traglast im Gutachten.

Felgen mit Lochkreis 5x130 im ZR Shop ansehen →

2. Woran du erkennst, welchen du hast

Verlass dich nicht auf das Baujahr, denn beide Varianten wurden parallel gebaut. Es gibt drei zuverlässige Wege.

Erstens die Prägung auf der Felge. Auf der Rückseite steht meist eine Kennung wie 6Jx15 H2 ET68 5/118. Die letzte Angabe ist eindeutig.

Zweitens die Fahrzeugpapiere. Die zulässige Gesamtmasse in Feld F.1 der Zulassungsbescheinigung Teil I gibt einen starken Hinweis: Leichtere Ausführungen fahren in der Regel mit 5x118, schwerere mit 5x130.

Drittens das Nachmessen. Bei fünf Bohrungen misst du von Bohrungsmitte zu Bohrungsmitte der übernächsten. Rund 112 Millimeter bedeuten 5x118, rund 124 Millimeter dagegen 5x130. Der Unterschied ist groß genug, um ihn sauber zu messen. Der Ratgeber Lochkreise bei Felgen beschreibt das Verfahren im Detail.

3. Dieselbe Frage beim Citroën Jumper und Peugeot Boxer

Ducato, Jumper und Boxer sind Schwestermodelle aus derselben Fertigung. Sie teilen die Plattform und damit auch die Radbefestigung: Auch dort gibt es die leichte Ausführung mit 5x118 und die schwere mit 5x130.

Das ist praktisch, weil sich der Gebrauchtmarkt für passende Räder dadurch verdreifacht. Es verlangt aber dieselbe Sorgfalt: Auch beim Jumper und beim Boxer musst du zuerst klären, welche der beiden Varianten vor dir steht.

4. Wohnmobil: der wichtigste Anwendungsfall

Ein großer Teil aller Ducato fährt als Wohnmobil, und dort gelten besondere Bedingungen. Das Fahrzeug ist dauerhaft schwer beladen, steht im Winter oft monatelang und fährt im Sommer lange Autobahnetappen bei Hitze.

Für die Felge bedeutet das: Die Tragfähigkeit ist der entscheidende Wert, nicht die Optik. Die zulässigen Achslasten stehen in den Feldern 7.1 und 7.2 der Zulassungsbescheinigung. Teile durch zwei, und du hast die Mindestradlast.

Reisemobile fahren häufig nahe an der zulässigen Gesamtmasse. Wähle deshalb mit Reserve, nicht auf Kante. Wir haben dazu einen eigenen Ratgeber: Felgen fürs Wohnmobil.

Standplatten und lange Standzeiten

Wohnmobile stehen oft über Monate. Reifen verformen sich dabei an der Aufstandsfläche, was sich beim nächsten Fahren als Vibration bemerkbar macht. Erhöhter Luftdruck während der Standzeit und gelegentliches Bewegen mindern den Effekt.

Die Felge selbst leidet unter Standzeiten weniger, wohl aber unter dem Salz, das aus dem Winterbetrieb zurückbleibt. Spüle die Räder vor dem Einwintern gründlich ab, auch von innen.

5. Einpresstiefe beim Transporter

Die Einpresstiefe ist beim Ducato häufig deutlich größer als bei einem PKW, weil das Rad tief im Radhaus sitzt. Werte jenseits von ET60 sind keine Seltenheit.

Weiche davon nicht nach Gefühl ab. Eine kleinere Einpresstiefe schiebt das Rad nach außen, vergrößert den Hebelarm auf die Radlager und kann bei einem schweren Fahrzeug den Verschleiß spürbar erhöhen.

Zubehörfelgen haben in der Regel eine größere Nabenbohrung als die Radnabe. Den Unterschied gleichen Zentrierringe aus. Dazu gehören passende Radschrauben und das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment, das bei Nutzfahrzeugen deutlich höher liegt als beim PKW.

6. Eintragung und Freigabe

Ob eine Rad-Reifen-Kombination ohne Abnahme gefahren werden darf, entscheidet das Gutachten der Felge für deinen Fahrzeugtyp:

  • EG-Typgenehmigung oder ABE ohne Auflagen: in der Regel eintragungsfrei, Unterlagen mitführen
  • Teilegutachten oder ABE mit Auflagen: Abnahme durch eine amtlich anerkannte Prüforganisation und Eintragung erforderlich

Beim Ducato ist die zulässige Gesamtmasse Teil der Freigabe. Ein Gutachten für die leichte Ausführung gilt nicht für die schwere, selbst wenn der Lochkreis zufällig übereinstimmen sollte.

7. Die häufigsten Fehler beim Ducato

Der erste und häufigste: Es wird nach „Ducato-Felgen“ gesucht, ohne zwischen 5x118 und 5x130 zu unterscheiden. Beide Maße existieren parallel, das Baujahr allein hilft nicht weiter.

Der zweite: Eine PKW-Felge mit passendem Lochkreis wird montiert. 5x130 kommt auch bei Sportwagen vor, dort aber mit ganz anderen Traglastwerten.

Der dritte: Beim Wohnmobil wird die Tragfähigkeit anhand des Leergewichts gerechnet statt anhand der zulässigen Achslast. Ein Reisemobil fährt selten leer.

Der vierte: Nach der Montage wird nicht nachgezogen. Bei den Anzugsdrehmomenten eines Transporters setzen sich Verbindungen in den ersten Kilometern messbar.

8. Reifenalter beim Wohnmobil

Reisemobile fahren oft wenig Kilometer, stehen dafür lange. Das führt zu einer Situation, die es bei kaum einem anderen Fahrzeug gibt: Die Reifen sind optisch noch gut, aber materiell gealtert.

Gummi verhärtet mit den Jahren, unabhängig von der Laufleistung. Das Herstellungsdatum steht als vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke, die ersten beiden Ziffern nennen die Kalenderwoche, die letzten beiden das Jahr.

Bei einem schweren Fahrzeug, das mit hohem Druck und voller Zuladung auf der Autobahn unterwegs ist, gehört das Alter der Reifen in die jährliche Kontrolle, nicht nur die Profiltiefe.

9. Gebrauchte Felgen für den Ducato

Weil Ducato, Jumper und Boxer dieselbe Basis haben, ist der Gebrauchtmarkt größer, als der Modellname vermuten lässt. Drei Dinge solltest du prüfen.

Erstens den Lochkreis, und zwar an der Prägung, nicht nach Baujahr. 5x118 und 5x130 wurden parallel gebaut, und zwölf Millimeter Unterschied fällt beim Danebenlegen nicht auf.

Zweitens die Tragfähigkeit. Felgen aus der leichten Ausführung sind für die schwere nicht ausgelegt, auch wenn sie sich montieren ließen.

Drittens den Zustand der Nabenauflage. Bei Fahrzeugen, die viel im Winter unterwegs waren, ist sie häufig korrodiert. Vor der Montage gründlich reinigen, sonst sitzt das Rad nicht plan.

10. Zwillingsbereifung an der Hinterachse

Schwere Ducato-Ausführungen fahren an der Hinterachse mit vier statt zwei Rädern. Das verändert die Anforderungen grundlegend: Die Felgen brauchen eine passende Einpresstiefe, damit die beiden Räder einer Seite den nötigen Abstand zueinander halten.

Zubehörfelgen sind dafür nur selten freigegeben. Hat dein Fahrzeug Zwillingsbereifung, ist die Auswahl deutlich kleiner, und ein Wechsel auf Einzelbereifung ist ein eintragungspflichtiger Umbau, kein Radwechsel.

11. Alu oder Stahl beim Reisemobil?

Beim Ducato als Wohnmobilbasis stellt sich diese Frage anders als beim PKW, weil das Fahrzeug lange steht und dabei der Witterung ausgesetzt ist.

Stahlfelgen sind unempfindlich gegen Streusalz, lassen sich bei Bordsteinkontakt meist richten und kosten deutlich weniger. Bei einem Fahrzeug, das den Winter über draußen steht, ist das ein echtes Argument.

Alufelgen sind leichter, was bei einem ohnehin schweren Reisemobil zur Zuladung beiträgt, und sie leiten die Wärme der Bremsanlage besser ab. Das zählt auf langen Gefällstrecken mehr, als viele erwarten.

Wer viel in den Bergen unterwegs ist, profitiert von der besseren Wärmeabfuhr. Wer das Fahrzeug überwiegend abstellt und im Sommer bewegt, fährt mit Stahl pragmatischer.

Jetzt passende 5x130-Felgen für deinen Ducato entdecken →

FAQ: Häufige Fragen zum Lochkreis des Fiat Ducato

Welchen Lochkreis hat der Fiat Ducato?

Je nach Ausführung 5x118 oder 5x130. Die leichtere Variante fährt mit 5x118, die schwerere mit 5x130. Beide Maße wurden über alle Baujahre hinweg parallel gebaut.

Wie finde ich heraus, welchen Lochkreis mein Ducato hat?

Am schnellsten über die Prägung auf der Rückseite der montierten Felge. Alternativ nachmessen: rund 112 Millimeter zwischen übernächsten Bohrungen bedeuten 5x118, rund 124 Millimeter bedeuten 5x130.

Haben Citroën Jumper und Peugeot Boxer denselben Lochkreis?

Ja. Alle drei sind Schwestermodelle und teilen die Radbefestigung, einschließlich der Unterscheidung zwischen leichter und schwerer Ausführung.

Worauf muss ich beim Wohnmobil besonders achten?

Auf die Tragfähigkeit von Felge und Reifen. Reisemobile fahren dauerhaft schwer beladen. Maßgeblich ist die zulässige Achslast aus den Feldern 7.1 und 7.2, nicht das Leergewicht.

Wo finde ich passende Felgen für meinen Ducato?

Je nach Ausführung in Felgen mit Lochkreis 5x118 oder Felgen mit Lochkreis 5x130.

Kann ich beim Ducato von 5x118 auf 5x130 wechseln?

Nein, jedenfalls nicht durch einen Felgenwechsel. Die beiden Maße gehören zu unterschiedlichen Ausführungen mit unterschiedlichen Radnaben und Achslasten. Der Lochkreis ist eine Eigenschaft des Fahrzeugs, nicht eine Wahlmöglichkeit.

Welche Zollgrößen sind beim Ducato üblich?

Die ab Werk zugelassenen Größen stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter 15.1 und 15.2. Bei Wohnmobilen kommt hinzu, dass der Aufbauhersteller weitere Kombinationen freigegeben haben kann. Prüfe deshalb auch die Unterlagen des Ausbaus.

Artikel teilen

Hilfreich für später? Speichern oder direkt weitergeben.